Kinderschutz - was kann jede/r tun

Banner-Gewaltverbot-geboren.gif

KINDERSCHUTZ – WAS KANN JEDE/R TUN?

  • Im Akutfall, wenn sofortiger Schutz eines Kindes/Jugendlichen notwendig ist und wenn die Gefahr nicht anders abgewendet werden kann, rufen Sie die Polizei zu Hilfe.


  • Sprechen Sie mit der betroffenen Familie, wenn dadurch keine weitere Gefährdung des Kindes entsteht. Grundsätzlich sind Eltern die ersten und wichtigsten Kinderschützer.



  • Jede Privatperson kann und darf der Kinder- und Jugendhilfe (örtlich zuständige Magistrate bzw Bezirkshauptmannschaften) einen Verdacht auf Kindeswohlgefährdung melden. Die Kinder- und Jugendhilfe ist von Gesetzes wegen zuständig für Kindeswohl(-gefährdungen) und für die Unterstützung von Familien!

WICHTIG: Für alle Berufsgruppen und Institutionen, die mit Kindern/Jugendlichen arbeiten wie beispielsweise Gerichte, Gesundheitsberufe, psychosoziale Beratungsstellen (inklusive Jugendzentren, Streetwork, u.v.m.), Einrichtungen zur Betreuung oder zum Unterricht von Kindern und Jugendlichen“ (z.B. Kindergärten, Krabbelgruppen, Horte, Tagesmütter/-väter, Schulen…) und für alle ärztlichen Berufe sowie alle Gesundheitsberufe besteht die gesetzliche Verpflichtung, dem örtlich zuständigen Kinder- und Jugendhilfeträger einen konkret begründeten Verdacht auf Kindeswohlgefährdung zu melden. Die Mitteilungspflicht entfällt, sofern die Gefährdung durch eigenes fachliches Tätigwerden abgewendet werden kann.


Formular: Mitteilung an die Kinder und Jugendhilfe bei Verdacht der Kindeswohlgefährdung

Aussage-Erwachsene-03-m.jpg

Hätte ich nur schon früher gewusst, dass es Hilfe gibt.

Aussage-Kind-05-m.jpg

Ich bin klein und habe nicht so viel Kraft, mich zu wehren. Außerdem weiß ich nicht wie.